Deutschlands Design-Hauptstadt: Nürnberg hat die meisten Designer-Läden
In Nürnberg gibt es die meisten Designer-Läden, während München die größte Auswahl an Kunstmuseen bietet. Das ergab eine Untersuchung von Whoppah, einem Online-Marktplatz für Secondhand Design-Klassiker. Dabei wurden die Anzahl der Designer-Läden, Kunstmuseen und der Design- und Kunststudiengänge der 20 größten deutschen Städte unter die Lupe genommen. Auf den letzten Plätzen befinden sich Essen, Bremen und Duisburg.
Shoppingparadies in Bayern: Nürnberg hat die meisten Designer-Läden
In Nürnberg haben Design-Liebhaber:innen Glück: mit 265 Designer-Läden (14,2 pro 10 km²) landet die fränkische Stadt auf dem ersten Platz. Ebenso vielfältig ist das Angebot in Stuttgart: 276 Designer-Läden (13,3 pro 10 km²) stehen hier Shopping-Enthusiat:innen zur Verfügung. Hannover komplettiert die Top drei der besten Städte für Design-Shopping in Deutschland. Mit 265 Design-Läden (13,0 pro 10 km²) haben die Bewohner:innen und Besucher:innen hier ebenfalls zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für hochwertige Design-Artikel.
Weniger Auswahl haben Designfans in Bremen: Mit lediglich 88 Läden (2,8 pro 10 km²) belegt der Stadtstaat den letzten Platz in dieser Kategorie. Auch in Dresden ist die Shopping-Erfahrung eher dürftig: Hier stehen nur 121 Läden(3,7 pro 10 km²) zur Verfügung. In Hamburg gibt es mit 315 Läden (4,2 pro 10 km²) auch nicht viel Auswahl.


München bietet das größte Angebot an Kunstmuseen
Kunstfreunde in München haben allen Grund zur Freude: Mit 49 Kunstmuseen (7,9 pro 10 km²) ist die bayrische Hauptstadt an der Spitze des Rankings. Auch Berlin hat Kunstbegeisterten einiges zu bieten: 139 Museen (7,8 pro 10 km²) können hier besucht werden. Frankfurt am Main hat ebenfalls ein reichhaltiges Angebot und belegt den dritten Platz. 24 Museen (4,8 pro 10 km²) gibt es in der hessischen Landeshauptstadt.
Im Ruhrgebiet haben Kunstliebhaber:innen vergleichsweise weniger Auswahl: Essen bietet seinen Bewohner:innen nur ein Kunstmuseum (0,2 pro 10 km²). Auch Duisburg hat mit drei Kunstmuseen (0,6 pro 10 km²) nicht viel zu bieten. In Wuppertal sieht die Situation ähnlich aus, denn auch hier kann nur zwischen drei Museen (0,9 pro 10 km²) gewählt werden.


Stuttgart hat die vielfältigste Auswahl an Kunst- und Designstudiengängen
Stuttgart erweist sich als ein wahres Paradies für angehende Künstler:innen und Designer:innen. Die Stadt bietet eine Auswahl von 70 Studiengängen (11,1 pro 100.000 Einwohner:innen), die sich mit Design oder Kunst beschäftigen. Auch Bonn hat ein attraktives Angebot: Hier können Studierende zwischen 24 (7,1 pro 100.000 Einwohner:innen) verschiedenen Studiengängen wählen. Frankfurt hat mit 49 Programmen (6,3 pro 100.000 Einwohner:innen) ebenfalls eine breite Palette an Kunst- und Designstudiengängen.
Im Vergleich dazu haben Studierende in Duisburg deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten. Mit nur drei Studiengängen (0,6 pro 100.000 Einwohner:innen) landet die Stadt auf dem letzten Platz dieser Kategorie. Ähnlich ist es in Bielefeld, wo nur vier Studiengänge (1,2 pro 100.000 Einwohner:innen) zur Verfügung stehen. Auch in Dresden ist die Auswahl an Kunst- und Designstudiengängen begrenzt: Mit sieben Studienprogrammen (1,2 pro 100.000 Einwohner:innen) komplettiert die sächsische Großstadt das Ranking.





