Artemide: Leuchtende Genialität und zeitloses Design in italienischer Beleuchtung
Artemide ist als Marktführer für italienische Designlampen bekannt. Seit über 60 Jahren bringt das Unternehmen innovative Leuchten auf den Markt, die als "Designklassiker" bezeichnet werden. Meine Bewunderung für diese Marke ist groß, denn 60 Jahre lang an der Spitze des innovativen Designs zu stehen, ist eine bemerkenswerte Leistung. Diese Woche tauchen wir mit Whoppah explores in die italienische Marke Artemide ein.
Gegründet
Artemide wurde 1960 von Ernesto Gismondi und Sergio Mazza in einem Vorort von Mailand gegründet. Mit klassischen Entwürfen wie der Tizio-Schreibtischleuchte von Richard Sapper aus dem Jahr 1972 oder der Tolomeo-Schreibtischleuchte von Michele de Lucchi aus dem Jahr 1986 wurde Artemide schnell erfolgreich. Das Motto des Unternehmens: Licht im Dienste des Menschen und seiner Bedürfnisse. Technologische Forschung, Zusammenarbeit mit großen Designern, kontinuierliche Forschung, auch im soziokulturellen Bereich, sind die Grundlage für den Erfolg von Artemide.
Ernesto Gismondi
Gismondi, geboren 1931 in San Remo. Ernesto Gismondi studierte Luftfahrttechnik und wurde im Laufe seiner langen Karriere Unternehmer, Designer und Lehrer. Im Laufe seiner Karriere bekleidete er auch zahlreiche Nebenämter. So war er beispielsweise Mitglied der einflussreichen Memphis-Design-Bewegung, des Nationalen Rates für Wirtschaft und Arbeit und Vizepräsident der Vereinigung für Industriedesign. Außerdem entwarf er selbst eine Reihe von Produkten für Artemide und war zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 2020 Präsident der Marke. Sein Ziel war es stets, Artemide durch Innovation zu profilieren, wobei die Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen das Herzstück des Unternehmens bildeten.
Funfact: Gismondi wählte den Namen, weil er im Telefonbuch von Azucena, der Designfirma von Caccia Dominioni, stand.
Tolomeo
Eine der bekanntesten und beliebtesten Lampen von Artemide ist die Tolomeo-Kollektion. Die Tolomeo-Leuchte wurde 1986 von Michele De Lucchi und Giancarlo Fassino entworfen und war sofort ein großer Erfolg, so dass sie 1989 mit dem renommierten "Compasso d'Oro" ausgezeichnet wurde. Seitdem findet man die Leuchte auf vielen stilvollen Schreibtischen und natürlich auch auf dem Zeichenbrett vieler Architekten.




